BÄREN

Sicherlich für jeden Kanada- und Alaskareisenden eines DER Highlights auf Ihrer Reise.

Wir werden immer wieder gefragt, wie gefährlich es nun wirklich ist Bären zu begegnen und wie man sich bei einem "Encounter" zu verhalten habe. 

Wir sind keine Bärenexperten und wir schreiben hier aus unserer eigenen Erfahrung und aus Tipps und Gelesenem vor Ort.

Grundsätzlich gilt: BÄREN SIND WILDE TIERE und keine Streichel- oder Fütterungstiere.

Wir und leider auch viele Park-Ranger erleben immer wieder Reisende die bei Sichtkontakt mit einem Bären, das Gehirn ausschalten, das Fahrzeug verlassen und dem Bären in die Wildnis folgen. Das ist ganz sicher das Dümmste was man in dieser Situation machen kann.

In Kanada gibt es grob 3 verschiedene Bärenarten:

Ein Klick auf die jeweiligen Bilder gibt noch detaillierte Auskünfte über die Bärenarten in Kanada und Alaska

Grizzlybär
Schwarzbär
Polar- oder Eisbär

Hier nun ein paar Tips für den "Umgang" mit Bären wenn man mit dem Fahrzeug unterwegs ist und Sie einen Bären entdecken.

Reduzieren Sie das Tempo, benutzen Sie den Pannenblinker! Die Fahrzeuge hinter Ihnen sehen vielleicht nicht das Gleiche, oder haben kein Interesse

Fahren Sie an den Strassenrand, möglichst so, dass die anderen Fahrzeuge passieren können.

Bleiben Sie im Fahrzeug! Steigen Sie niemals aus Ihrem sicheren Fahrzeug aus. Sie können die Scheiben herunterkurbeln und von sichere Distanz Fotos schiessen.

Beschränken Sie Ihren Stopp auf maximal 3-4 Minuten und fahren Sie danach weiter, lassen Sie dem Bären so "Erholungszeit".

Viele Bären in den grossen Nationalparks sind sie die Präsenz von Menschen bereits gewohnt. Nichtsdestotrotz sind es wilde Tiere.

Füttern Sie niemals einen Bären, oder ein anderes wildes Tier. Die Bären gewöhnen sich daran und kommen dann immer mehr in die Zivilisation. Dies bezahlen Sie meist mit Ihrem Leben!

Tips für den "Umgang" mit Bären, wenn Sie zu Fuss unterwegs sind und einen Bären sehen.

Am Besten Sie machen Wanderungen immer in der Gruppe, mindestens zu zweit.

Sind in den Parks Wanderwege gesperrt, dann hat das seinen Grund. Verzichten Sie auf eine Wanderung und suchen Sie sich Alternativen. Wir wissen, es ist schwer auf eine geplante Wanderung zu verzichten, wenn man vielleicht nur ein oder zwei Tage an einem Ort ist, aber halten Sie sich bitte an die Vorgaben der Park Ranger. Es ist zu Ihrer Sicherheit.

Machen Sie auf sich aufmerksam, indem Sie miteinander sprechen, singen oder eine sogenannte "Bear-Bell" benutzen. Grundsätzlich ist es jedoch so, dass der Bär Sie bereits auf grosse Distanz riechen wird und sich von Ihnen entfernen wird. Diese Massnahme ist also mehr eine Mär, als dass Sie nützt.

Treffen Sie trotz allem auf einen Bären, bleiben Sie stehen und wahren Sie die Distanz. Gehen Sie nötigenfalls einige Schritte langsam zurück. 

Sprechen Sie mit dem Bären. Die Sprache spielt hierbei keine Rolle.

Kommen Sie niemals zwischen eine Bärenmutter und Ihren Jungtieren.

Lassen Sie dem Bären immer eine Fluchtmöglichkeit.

Der Mensch gehört nicht zum Beuteschema eines Bären. Ein Angriff dient immer der Verteidigung.

Der Einsatz eines Bärensprays (kann in meisten Outdoor- und Sportgeschäften gekauft werden) kann hier sinnvoll sein, aber nur wenn der Bär auf Sie zugeht und eine gewisse Nähe erreicht ist, sonst nutzt der Pfefferspray nichts.

Noch einen Tipp für Photographen

Verzichten Sie auf Blitzlichtaufnahmen! Erstens ist die Ausleuchtung eines Aufsteckblitzes ohnehin zu gering und zweitens erschrecken Sie die Bären nur unnötig.

Arbeiten Sie deshalb mit Erhöhung der ISO-Zahl und soweit machbar mit Verschlusszeit und Blende.

 

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